Zwei MSV-Nachwuchstalente beim Bundesfinale der mini-Meisterschaften
- geschrieben von Max Ahrens
- Freigegeben in Turnierberichte 2025/26
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Für unsere Nachwuchstalente Alexandra Beer und Lennard Otte ging es beim Bundesfinale der 43. mini-Meisterschaften in Hannover-Misburg an die ganz große Platte. Beide hatten sich über zwei Qualifikationsrunden bis ins deutschlandweite Finale gespielt und vertraten dort Sachsen und natürlich auch den MSV 04 auf Bundesebene.
Für unseren Verein ist das ein richtig starkes Signal: Gleich zwei junge Talente des MSV 04 standen bei diesem großen Nachwuchsturnier an den Tischen. Insgesamt traten in Misburg 36 Kinder aus allen 18 Landesverbänden an. Wer dort aufschlagen darf, hat vorher schon einiges richtig gemacht.
Alexandra Beer erreichte bei den Mädchen einen starken 8. Platz. Besonders bemerkenswert: Sie spielt erst seit etwa einem halben Jahr Tischtennis und trainiert erst seit kurzer Zeit bei uns im Verein. Trotzdem zeigte sie, dass sie auch auf Bundesebene schon ordentlich mitspielen kann. Mit ihrem seltenen Penholder-Griff fiel sie außerdem sofort auf - da schaut man als Tischtennisfan schon zweimal hin. Alexandra verlor zwei Spiele nur hauchdünn im fünften Satz. Der Abstand zu einer noch besseren Platzierung war also nicht groß; manchmal entscheidet eben ein Netzroller, ein Kantenball oder ein mutiger Aufschlag im richtigen Moment.
Nach dem Turnier zeigte sich Alex aber dankbar: „Ich hätte gerne einen höheren Platz erreicht, aber ich möchte mich bei meinem Verein, bei meinem Papa und Trainer und auch bei meiner Schwester bedanken, die mich die Tage unterstützt hat.“ Gemeint ist ihre Zwillingsschwester Viktoria Beer, die selbst seit anderthalb Jahren erfolgreich Tischtennis spielt und im sächsischen Nachwuchsbereich bereits oben mitmischt.
Auch unser Lennard Otte überzeugte bei den Jungen mit einem sehr guten 10. Platz. Lennard ist der Sohn unseres ehemaligen Herrenspielers Robert Schierz und tritt damit Schritt für Schritt in dessen Tischtennis-Fußstapfen. Besonders stark war sein Auftritt gegen den späteren Bundessieger Kayra Sen. Lennard konnte ihm sogar geschickt einen Satz abnehmen. Sen soll ihn anschließend als einen seiner unangenehmsten Gegner bezeichnet haben - ein großes Lob und ein schöner Hinweis darauf, welches Potenzial in Lennard‘s Schläger steckt.
Lennard blickte nach dem Turnier direkt ehrgeizig nach vorn: „Das war ein tolles Turnier von mir, aber ich werde noch viel besser werden.“ Genau diese Einstellung gefällt uns beim MSV natürlich besonders: kurz ärgern, Schläger einpacken und weiter geht’s. Eine vorbildliche Einstellung.
Neben den Ergebnissen war das Bundesfinale für beide Kinder ein echtes Erlebnis: große Halle, starke Gegnerinnen und Gegner aus ganz Deutschland, ein professionelles Rahmenprogramm und viele neue Eindrücke.
Der MSV Bautzen 04 gratuliert Alexandra Beer und Lennard Otte herzlich zu ihren starken Auftritten. Beide haben unseren Verein und den sächsischen Tischtennissport würdig vertreten - und gezeigt, dass wir von ihnen in Zukunft noch einige spannende Ballwechsel erwarten dürfen.



