Kurz und schmerzhaft
- 0
- Freigegeben in Sonstige Berichte 2014/15
- geschrieben von Holger Weß
Es ist mal wieder soweit, die Homepage wurde einmal auf links gedreht. Drei Monate Arbeit stecken in diesem Update und am Ende kann ich sagen, dass alle Kernziele umgesetzt wurden:
Werte Mitglieder der Abt. Tischtennis,
der Verantwortliche für den MSV Sport-Park Sportfreund Sebastian Mücke weist darauf hinweisen, dass sich ab Januar die Öffnungszeiten im Sportpark ändern werden.
Werte Sportfreunde,
im Anhang findet ihr die aktuelle Ranglistenübersicht. Ich bitte jeden Spieler darum, sich den entsprechenden Termin vorzumerken. Abmeldungen sind eigenständig beim Ranglistenverantwortlichen Steffen Thomas, Tel.: 035955/44715 (p), Mobil: 0152/02650245, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! vorzunehmen. Vielen Dank.
Sportliche Grüße René
Mittlerweile dürfte es bis in die letzte Ecke Sachsens vorgedrungen sein, dass Paul Müller aka Mulle in der kommenden Saison nicht mehr für den MSV aufschlagen wird. Der folgende Artikel soll also weniger dazu dienen diese Nachricht zu verkünden - sondern eher einem herausragendem Sportsmann die Ehre zu eben, die ihm gebührt.
In den letzten Jahren war Mulle für unseren Verein ein absoluter Leistungsträger und er konnte Erfolge aufweisen, die es vorher noch nicht gab: Mitteldeutscher Mixed-Meister, Mehrfacher Vize-Sachsenmeister im Herren-Doppel, 3. Platz im Einzel der LEM oder ein 4. Platz beim TOP 16. Die Erfolge unterhalb der Landesgrenze erwähne ich aus zeitlichen Gründen nicht. Neben all diesen Einzel(-und Doppel)erfolgen schmückte er unser vorderes Paarkreuz der 1. Mannschaft. Ob an der Seite von Alfonso Olave, Nick Neumann-Manz oder Hartmut Engert - er wusste immer zu überzeugen und kämpfte in gewohnter Manier. Doch wie schaffte er es an die sächsische Spitze? Wurde er mit einem besonderen Talent gesegnet? Oder schaffte man für ihn stets die besten Trainingbedingungen?
Während wir aus der ersten Mannschaft zwei Abgänge zu verschmerzen haben und diese für entsprechenden Gesprächsstoff sorgen, scheint eine Personalie völlig zu Unrecht etwas hinten runter zu fallen - der Verlust von Matthias Heidrich. Dabei war Matthi einer derjenigen, die für den sportlichen Aufschwung beim MSV sorgten und immer als feste Größe galt. Außerdem brachte er die Tradition des Trainingslagers in den Verein, damals noch von außen. Im Jahr 2002 änderte sich das allerdings. Ich weiß es noch als wäre es gestern...
Wir saßen mit unserer TTC 93 Truppe gemütlich in der französchen Mai-Sonne - so wie wir es jedes Jahr taten - und fachsimpelten über unsere Zukunft in der Landesliga. Dann fiel sein Name und alle waren sich darüber einig, dass er die gewünschte Verstärkung sein könnte. Vier Monate später stand er neben mir am Tisch, statt wie die Jahre zuvor gegenüber. Diese Doppelkombination hielt schließlich ein ganzes Jahrzehnt, die Freundschaft wird ein Leben lang halten.



